Rheinische Spezialitäten aus Äpfeln und Zuckerrüben

Das Rheinland ist aufgrund seines angenehmen Klimas ein altes Obstanbaugebiet. Daher überrascht es nicht, dass sich hier eine damit verbundene regionale Spezialität, das Apfelkraut, etablierte.

Neben dem Apfel als Hauptbestandteil wird dem Apfelkraut, dessen natürlicher Zuckergehalt bei rund 50% liegt, ein geringer Birnenanteil und je nach Produktvariante auch Zucker hinzugefügt.

Das rheinische Apfelkraut besticht durch den säuerlichen Apfelgeschmack, der durch eine angenehm süßliches Aroma unterstrichen wird.

Als zweite rheinische Kraut-Spezialität begann man vor ca. 200 Jahren den Zuckerrübensirup herzustellen. Er besticht durch sein karamellig-malzigen Geschmack. Eine dickflüssige Konsistenz und die dunkelbraune Farbe sind typisch für das, was man als Kraut bezeichnet.

Apfel- und Rübenkraut enthalten als reine Naturprodukte auch wichtige gesundheitliche Vorzüge. So kann beispielsweise das Rübenkraut mit seinem hohen Eisen- und Magnesiumanteil als echter Fitmacher bezeichnet werden.

Als leckerer Brotaufstrich haben beide inzwischen eine große Fangemeinde und das nicht nur in der Region, sondern in ganz Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus.


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